Ronny
Schmidt
Ronny Schmidt, Autor und Survival- und Selbstschutztrainer
Über Ronny Schmidt

Ein Lebenslauf.
Keine Anleitung.

Ich bin Ronny Schmidt. Früher war ich Fallschirmjäger. Das ist der Job, bei dem man völlig freiwillig aus funktionstüchtigen Flugzeugen springt, um anschließend im Dreck zu landen. Vermutlich eine hervorragende Vorbereitung auf die Erkenntnis, dass im Leben selten etwas nach Plan läuft.

Heute bin ich Autor, Survival- und Selbstschutztrainer und Inhaber von Team-Survival, Urban Defense und dem Heavy Iron Club. Meine Erfahrung mit Survival reicht bis in die Militärzeit zurück. Eigene Touren und die Ausbildung anderer Menschen kamen hinzu. Die Wirklichkeit ist dabei ein anspruchsvoller Auftraggeber: Sie lässt sich weder mit einem guten Vorsatz noch mit einer schön formulierten Entschuldigung bezahlen.

Gesellschaftskritik braucht keine Erlaubnis.

Mich interessieren Überzeugungen, die so selbstverständlich geworden sind, dass kaum noch jemand nach ihrer Begründung fragt. Das ist ein ausgesprochen angenehmer Zustand für eine Meinung. Sie muss nur oft genug wiederholt werden und kann sich irgendwann die Prüfung ihrer Unterlagen sparen.

In meinen gesellschaftskritischen Büchern widerspreche ich solchen Gewissheiten. Eine Auffassung wird nicht belastbarer, weil sie gerade zum Mainstream gehört. Sie wird allerdings auch nicht automatisch klug, nur weil sie dagegen ist. Wer widerspricht, sollte etwas vorzutragen haben. Empörung ist als Inhaltsverzeichnis auf Dauer etwas dürftig.

Mich beschäftigt auch, was aus männlicher Stärke, Instinkt und Kampfgeist wird, wenn Komfort und Anpassung zum Maßstab eines gelungenen Lebens werden. Dazu gehören für mich eigene Werte, Selbstdisziplin und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Stärke zeigt sich daran, ob jemand auch dann für eine Entscheidung einsteht, wenn sie plötzlich einen Preis hat. Verantwortung hat schließlich den Nachteil, dass sie selten beim Nachbarn beginnt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Verhältnis von Migration, demografischem Wandel und technischer Entwicklung. Wenn KI und Robotik verändern, wie viel menschliche Arbeit für eine Leistung nötig ist, gehört das in jede Rechnung über den künftigen Arbeitskräftebedarf. Mich interessieren dabei die wirtschaftlichen Annahmen ebenso wie die gesellschaftlichen Folgen. Eine Bevölkerungspyramide erklärt viel über das Alter der Menschen. Über die Arbeit der Zukunft sagt sie erheblich weniger.

Survival lässt sich schlecht schönreden.

Im Survival interessieren mich Situationen, in denen Entscheidungen unmittelbare Folgen haben. Schutz vor Witterung, Trinkwasser, Nahrung und Orientierung gehören dazu. Ebenso die Frage, wie aus einer zunächst beherrschbaren Lage durch mehrere kleine Fehler ein ernstes Problem wird. Entscheidend ist für mich, was sich mit den vorhandenen Kenntnissen, Kräften und Mitteln tatsächlich umsetzen lässt.

Ich halte wenig von der Vorstellung, Können lasse sich vollständig einkaufen. Ausrüstung kann viel leisten. Sie kann aber auch hervorragend davon ablenken, dass ihre Anwendung noch geübt werden müsste. Ein teures Messer schneidet leider auch dann gut ab, wenn die Entscheidung davor schlecht war.

Selbstschutz, Gewaltlagen und das Überleben unter feindlichen Bedingungen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Hier kann eine Handlung, die unter anderen Umständen helfen würde, ein zusätzliches Risiko schaffen. Mich beschäftigt, wie unbewaffnete Zivilisten Gefahren einschätzen und Entscheidungen treffen können, wenn verlässliche Unterstützung fehlt. Es geht um die eigene Handlungsfähigkeit in einer Lage, in der Abwarten bereits eine Entscheidung sein kann.

Haltung muss im Alltag bestehen.

Auch Stoizismus, Selbstdisziplin und der Umgang mit persönlichen Krisen beschäftigen mich. Besonders interessiert mich, wie Menschen ihre Haltung bewahren, wenn sich die Umstände ihrem Einfluss entziehen. Philosophische Gedanken müssen für mich im Alltag etwas aushalten. Ein Zitat über Gelassenheit ist schnell gefunden. Sich beim nächsten Ärger daran zu halten, verlangt gewöhnlich etwas mehr Mitarbeit.

Drei Unternehmen. Wenig Platz für Theorie allein.

Team-Survival steht für Survival und Überlebenstraining. Mit Urban Defense biete ich Training in Selbstschutz und Selbstverteidigung an. Der Heavy Iron Club ist mein Kraft- und Fitnessstudio in Naunhof. Diese Arbeit erdet meine Texte: Irgendwann muss sich ein Gedanke in der Praxis bewähren. Dort ist die Ausrede, man habe es anders gemeint, nur begrenzt belastbar.

Ich schreibe direkt, gelegentlich bissig und mit Humor. Der gehört für mich zur Ernsthaftigkeit dazu. Man kann sich gründlich mit einem Problem beschäftigen, ohne dabei jede Freude am treffenden Satz zu verlieren. Meine Bücher sollen informieren, zum Widerspruch reizen und dazu führen, dass jemand eine bisher bequeme Antwort noch einmal prüft. Auch die eigene. Gerade die eigene.

Medien & Zusammenarbeit

Auch vor
der Kamera.

Seit der Gründung von Team-Survival haben wir mit zahlreichen Medienvertretern zu unterschiedlichen Themen zusammengearbeitet. Wir haben gemeinsam gedreht, wurden auf eigenen Touren und bei unserer Arbeit begleitet und sind in Fernsehsendungen aufgetreten. Dabei sind Reportagen, Interviews und weitere Beiträge entstanden.

Medien, mit denen Team-Survival zusammengearbeitet hat

Eine gute Frage übrig?

Für Leserpost, Interviews und Anfragen zu meinen Angeboten.

Kontakt aufnehmen